Vorab, Achtung:
Bei vielen Angeboten, vor allen Dingen im
Leasing wird aktuell bereits eine Förderung
mit in die Kalkulation einberechnet, welche
nicht als sicher erachtet werden kann ![]()
und von diversen Faktoren abhängt.
Modelle im Preis-Check
Mit Elektroautos ist die Zeit billiger Kleinwagen vorbei
VW ID.Polo, Renault 5, Leapmotor T03 und der knuffige Hyundai Inster – keine Frage, die Preise der aktuellen Elektrokleinwagen gehen nach unten. Doch während Autohersteller stolz auf die vermeintlich günstigen E-Mobile sind, bleiben die Preise für viele Interessenten viel zu hoch.
Das zeigt vor allem ein Blick in die jüngere Vergangenheit. Der Fiat 500 ist seit seiner Premiere im Jahre 2007 einer der erfolgreichsten Kleinwagen in Europa. Rundlich, charmant, kompakt und einfach schick anzuschauen. Zugegeben war der 51 kW / 69 PS starke Vierzylinder keine Idealbesetzung für längere Touren am Wochenende, aber man konnte – wenn man nur wollte. Kurze Tankstopps inklusive und drei sehenswerte Ausstattungspakete mit zwölf Lackierungen, 15 Innenfarben, neun Felgendesigns und 19 Aufkleber für die besondere Individualisierung gab es auch noch dazu.
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Elektroauto-Prämie dämpft Sprung etwas ab
Fraglos macht die Elektroprämie viele Steckermodelle für wechselfreudige Interessenten spürbar interessanter und drückt aus Kundensicht effektiv die Preise. Aber eben nur vorübergehend und auf Kosten der Steuerzahler. Die Prämie ändert zudem nichts an der Tatsache, dass ein Kleinwagen für viele potenzielle Kunden keine 20.000 oder 25.000 Euro kosten darf. Daher fahren viel Nutzer ihre Gebrauchtwagen einfach weiter und so erklärt sich auch ein durchschnittlicher Alter der Fahrzeuge auf deutschen Straßen von mehr als zehn Jahren. Wirklich günstige Neuwagen gibt es fast keine mehr. Schon gar nicht mit Stecker.
Immerhin sind Modelle wie ein Citroen e-C3, ein Dacia Spring oder ein Leapmotor T03 mit entsprechenden Prämien für deutlich unter 20.000 Euro zu bekommen. Doch viele dieser Elektromodelle sind mit winzigen Akkus bestückt, die die Reichweite nicht allein im kalten Winter unter die 200-Kilometer-Marke drücken. Das ist vielen Autofahrern für einen Neuwagen zu diesem Preis einfach zu viel, denn bisweilen geht es eben auch einmal mit dem vermeintlichen Cityauto am Wochenende auf größere Fahrt. Eine reale Reichweite von unter 300 Kilometern ist im Jahre 2026 alles andere zeitgemäß. Dass viele Elektromodelle dann noch bei 120 bis 140 km/h abriegeln, machen das Ganze nicht attraktiver.